Medizinische und psychotherapeutische Hypnose

Hypnose ist ein Phänomen menschlicher Kommunikation. Die frühesten geschichtlichen Spuren der Hypnose liegen vor über 7.000 Jahren in Mesopotamien. Hypnose ist die Bezeichnung für eine bewusst angewandte Methode einen Trancezustand einzuleiten, zu nutzen und wieder aufzulösen.

Durch durch Hypnose erlangte Trance selbst ist ein angeborener geistiger Zustand, der tagtäglich - oft durch wiederkehrende Abläufe - erreicht wird. Fast alle Menschen begeben sich während eines Tages mehrmals unbewusst in Trance z.B. beim Joggen, Beten oder bei allen rhythmischen Tätigkeiten wie Trommeln oder Tanzen. Immer dann, wenn Tätigkeiten "wie automatisch" ausgeführt werden und dabei die Gedanken abschweifen, wie z.B. bei langen Autobahnfahrten, befinden wir uns in Trance. Es handelt sich um einen Zustand, bei dem sich Bewusstsein und Unterbewusstsein auf einer Ebene befinden und sich auch gegenseitig kontrollieren.

Ein Mensch kann weder gegen seinen Willen hypnotisiert werden, noch würde er in Trance Handlungen unternehmen oder Aussagen tätigen, die er nicht möchte. Hypnose hilft einer Person einen geistigen Zustand herbeizuführen, in der direkter Kontakt mit dem Unterbewusstsein möglich ist. Der Zugang zum Unterbewusstsein ermöglicht eine Lösung für das persönliches Problem zu finden.

Wissenschaftlich gesicherte Wirkung von Hypnose bei:

  • Akute / chronische Schmerzen
  • Hauterkrankungen
  • Allergien
  • Migräne / Kopfschmerzen
  • Tumortherapie (Überlebenszeit, Nebenwirkungen der Chemotherapie, Tumorschmerzen)
  • Depression
  • Angststörungen ( z.B. Phobien, Zwänge)
  • Süchte (z.B. Rauchen, Alkohol)
  • Essstörungen
  • Nägelkauen, Bettnässen
  • Bluthochdruck
  • Asthma
  • Schlafstörungen
  • Akademische und sportliche Leistungsverbesserung
  • Zahnmedizin
  • Geburtshilfe

Heilung ist stets Selbstheilung 
und Krankheit ist stets der Versuch der Selbstheilung